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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf Akupunkturpunkte
einzuwirken. Sticht man Nadeln in sie ein, so bezeichnet man dies
als Akupunktur. Außerdem kann man die Akupunkturpunkte auch
durch Wärme (Moxibustion), Ultraschall, Laserstrahlen oder
auch durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur)
reizen.
Betrachtet man auf einer Akupunkturtafel die über den Körper
verlaufenden Meridianbahnen, wird verständlich, dass auch
z.B. fern vom Ort eines Schmerzgeschehens gelegene Akupunkturpunkte
in der Behandlung eine Rolle spielen können. Denn häufig
muss der Arzt energetisch den gesamten Meridian als Funktionskreis
stabilisieren (und nicht nur eine kleine lokale Stelle), um wirkungsvoll
eine Krankheit bekämpfen zu können.
Manche Menschen erschrecken bei dem Gedanken, dass Nadeln in
ihre Haut eingestochen werden sollen. Üblicherweise werden
aber sehr feine Nadeln verwendet; darum ist eine Akupunkturbehandlung
gut zu ertragen. Der geringe Schmerz beim Einstich einer Akupunkturnadel
ist vergleichsweise viel schwächer als der beim Blutabnehmen.
Auch Kinder ab ungefähr acht Jahren können mit Akupunktur
behandelt werden. Dafür verwendet man spezielle, ganz besonders
dünne Nadeln.
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