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Dauernadeln sind sterile Einmalnadeln. Sie werden nach individueller
Prüfung durch den Arzt in einige Punkte der Ohrmuschel eingestochen.
Da die Nadeln nur etwa 1 mm über die Hautoberfläche
herausragen, fallen sie nicht auf. Vermeiden Sie, sich an den
Stellen die Ohren zu waschen und verwenden Sie in der Umgebung
der Nadeln vorübergehend zur Säuberung Kölnisch
Wasser oder Rasierwasser. Die Nadel darf keine Schmerzen verursachen.
Um die Nadel herum darf keine Rötung der Haut als Entzündungszeichen
auftreten. Falls doch, muss die Nadel mit einer Pinzette entfernt
werden. Die Stelle wird anschließend mit etwas Alkohol oder
Wundbenzin gereinigt. In unklaren Fällen lassen Sie die Stelle
von Ihrem Arzt kontrollieren.
Sie behalten die Dauernadeln etwa eine Woche im Ohr. Falls die
Nadeln nicht von der Haut abgestoßen werden und sich der
Einstich nicht entzündet (rötet), können Sie die
Nadeln auch noch länger stecken lassen. Sie können die
Nadeln mit einer Pinzette selbst leicht entfernen, üblicherweise
muss also der Patient deswegen nicht die Arztpraxis aufsuchen.
Eine regelmäßige Stimulation mit einem Magnetstäbchen
vermeidet fast immer eine vorzeitige Abstoßung.
Eine Akupunkturbehandlung kostet pro Sitzung 26,81 Euro
(GOÄ 269). Die erste Sitzung mit Störherddiagnostik
kostet 46,92 Euro (GOÄ 269a). Eine Sitzung dauert
meistens 30 bis 45 Minuten. 6 bis 10 Sitzungen sind
zur Therapie und Stabilisierung erforderlich. Sie erhalten nach
Abschluss der Behandlung eine Rechnung und überweisen dann
den Betrag. Eine Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen
erfolgt meistens nicht, private Krankenversicherer und die Beihilfe
übernehmen die Kosten bei entsprechender Indikation.
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